Themen, Inhalte und Ziele im Schwerpunktsbereich "Naturwissenschaft und Technik"

 

Der Schwerpunktbereich Naturwissenschaft und Technik („NAWI“) umfasst die Fächer Physik, Chemie und Biologie sowie Technisches Werken, Geometrisches Zeichnen und Informatik. Die Angebote im Schwerpunktbereich sind handlungsorientiert konzipiert und lassen sich wie folgt untergliedern (Handlungskompetenzen):

 

  • beobachten, erfassen, beschreiben

Umfasst die Kompetenz, Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur aus der Sicht der naturwissenschaftlichen Fächer zu beobachten, zu beschreiben und mitzuteilen. Dazu gehören das Ordnen, Darstellen und Protokollieren dieser Phänomene und die Durchführung einfacher Messungen, einzeln oder im Team.

 

  • untersuchen, bearbeiten, interpretieren

Umfasst die Kompetenz, Vorgänge und Erscheinungsformen in Natur und Umwelt mit fachspezifischen Methoden einzeln oder im Team zu untersuchen, zu interpretieren und daraus Erkenntnisse zu gewinnen, zu dokumentieren und zu präsentieren. Dazu gehören das Aufstellen von Vermutungen, das Formulieren von Fragen, das Beschaffen von Informationen und die Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten und Messungen.

 

  • bewerten, entscheiden, handeln

Umfasst die Kompetenz Daten, Fakten und Ergebnisse einzeln oder im Team bezüglich ihrer Bedeutung und Konsequenzen zu bewerten. Dazu gehören das kritische Hinterfragen von naturwissenschaftlichen Aussagen und die Bereitschaft, das erworbene Wissen verantwortungsbewusst anzuwenden. Kenntnis der Auswirkungen des eigenen Tuns auf die Umwelt ist Teil dieser Kompetenz.

 

Die Einsicht in die Bedeutung von Technik und Naturwissenschaften für Alltag und Beruf erweitert die Entscheidungsfähigkeit bezüglich der Auswahl des weiteren Bildungsweges.

 

 

"Schräge Vögel" aus Stein und Metall

 

Schräge Vögel“ aus Stein und Metall

 
Bericht VN Heimat vom 22.6.14


Schüler der MS Baumgarten lernen das Arbeiten mit Metall in Zusammenarbeit mit der HTL Dornbirn. Dornbirn. Vierzehn Schüler der vierten Klassen der Mittelschule Baumgarten waren kürzlich zu Gast in der Metallwerkstätte der HTL Dornbirn.

Das Ziel war, zusammen mit den HTL Schülern der zweiten Klasse der Wirtschaftsingenieure ein Werkstück aus dem Fachbereich Metall zu fertigen. Bereits im Vorjahr wurde im Rahmen des naturwissenschaftlich technischen Schwerpunktes der MS Baumgarten gehämmert und geschweißt, um Werkstücke aus Metall zu bauen. Eine Rose aus Stahl oder eine Grillzange waren die Ergebnisse.

 

Diesmal hatten die am Projekt Beteiligten, allen voran HTL-Lehrer Thomas Mohr, eine ganz besondere Aufgabe gestellt: Aus jeweils einem großen Stein und ganz unterschiedlichen Metallteilen wie Stangen, Schrauben, Beilagscheiben oder Muttern sollte jeder Schüler einen dekorativen Vogel herstellen. „In nur drei Stunden entstanden diese originellen Vögel“, zeigt sich MS-Lehrer Manfred Eisele begeistert.

 

„Mich hat gleich die runde Form eines kleinen, glatten Steins angesprochen“, sagt Mustafa Aydin aus der 4a Klasse. „Dann war Fantasie gefragt für mein individuelles Exemplar. Die Flügel anbringen fand ich ziemlich schwierig, das Schweißen war aber leicht“, erzählt der Schüler über seine praktischen Erfahrungen beim Werken.

 

„Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der HTL im kommenden Schuljahr“, sagt Ulrike Mersnik, Direktorin MS Baumgarten und bedankt sich bei allen für ihr Engagement. Jeder Schüler ist stolz darauf, seinen Vogel mit nach Hause zu nehmen und den Eltern damit eine Freude zu machen.

 

Umfrage unter den Schülern:

 „Ziemlich schwierig fand ich, dass die Füße gut halten. Der Vogel kommt zu Hause in den Garten. Ich könnte mir vorstellen, beruflich einmal mit Metall zu arbeiten“.


Niklas Köb


„Mit einer Kette wollte ich etwas anderes machen und dem Vogel ein besonderes Aussehen geben. Es wird ein Geschenk für meine Eltern. Beruflich interessiere ich mit für den IT Bereich“.


Michael Spiegel


„Das hier ist mein cooler Vogel. Ich habe spontan entschieden, wie er ausschauen soll. Vom HTL Schüler habe und gute Tipps bekommen. Schweißen, Arbeiten mit Metall und das Gestalten gefällt mir.


Mathias Bösch


 „Mich hat die runde Form eines kleinen, glatten Steins angesprochen. Dann war Fantasie gefragt für mein individuelles Exemplar. Die Flügel anbringen fand ich ziemlich schwierig, das Schweißen war aber leicht“.


Mustafa Aydin

Meiner ist der, der ein bisschen bös dreinschaut – er hat Hörner und eine witzige Frisur. Das Schweißen hat mir am besten gefallen. Beruflich gehe ich einmal in Richtung Elektronik.


Baris Dimirci


„Es hat nicht gleich auf Anhieb geklappt, weil zuerst die Beine zu dünn waren. Also musste ich noch einmal von vorne anfangen. Insgesamt war es eine spannende Erfahrung“.


Florian Schinagl

 

 

Bericht:  Edith Rhomberg    Gemeindereporter